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Deutschlandnetz-Standort Depenauer Moor

Projektbeschreibung

Im Rahmen des Deutschlandnetzes wurde am Rastplatz Depenauer Moor (Autobahn A21  zwischen Bad Segeberg und Kiel, Schleswig-Holstein) eine öffentlich zugängliche Schnellladeinfrastruktur für den Fernverkehr errichtet. Ziel war der Aufbau eines leistungsstarken Ladeangebots entlang einer zentralen Verkehrsachse im norddeutschen Raum.

Herausforderungen

  • Bereitstellung hoher Ladeleistungen (HPC)
  • Sicherstellung eines leistungsfähigen Netzanschlusses
  • Integration von Ladeinfrastruktur, Energieversorgung und Überdachung
  • Koordination zwischen Betreiber, Bau und Netzanschluss

Lösungsansätze

Schlüsselfertige Umsetzung eines HPC-Standorts inklusive Ladeinfrastruktur, Netzanschluss und Überdachung durch die Pohl Gruppe als Bau-Generalunternehmer in enger Abstimmung mit Autostrom Plus.

Zeitablauf

Umsetzung im Zuge des Deutschlandnetz-Rollouts (Juni 2024 bis November 2024)

Umsetzung

Technischer Aufbau & Installation:

  • Installation von 2 HPC-Schnellladesäulen (Alpitronic HYC 400)
  • Insgesamt 4 DC-Ladepunkte
  • Umsetzung durch die Pohl Gruppe als Bau-Generalunternehmer (Tiefbau,
  • Elektrotechnik, Infrastruktur)
  • Errichtung eines überdachten Ladebereichs (Dachlösung)


Netzanschluss & Lastmanagement:

  • Netzanschlussleistung: ca. 1 MW
  • Aufbau der Mittelspannungsanbindung inkl. Trafotechnik
  • Integration eines Lastmanagementsystems


Hardwareeinsatz:

  • HPC-Ladesysteme: Alpitronic HYC 400 (bis zu 400 kW)
  • Trafostation und Energieverteilung
  • Backend- und Kommunikationsanbindung


Abrechnung:

  • Betreiberseitig über Autostrom Plus

Fahrzeugeinsatz:

  • Öffentliche Nutzung für Pkw im Fern- und Durchgangsverkehr

Förderung

Bundesförderung im Rahmen des Deutschlandnetzes (BMDV)

Kooperationspartner

  • Autostrom Plus GmbH – Auftraggeber und Betreiber
  • Pohl Gruppe – Bau-Generalunternehmer
  • Rohwer Stahl- & Metallbau GmbH - Dachlieferant
  • Netzbetreiber und Systemlieferanten

E-Auto lädt an Ladesäule an einer Autostrom-Tankstelle unter Überdachung
Leere Autostrom-Ladestation mit zwei Säulen unter Vordach
Luftaufnahme Autostrom-Ladestation mit Elektroautos und Menschen bei Veranstaltung
Autostrom-Tankstelle mit Dach und drei Elektroautos an Ladeplätzen

Kooperationspartner

  • Pohl Gruppe als Generalunternehmer
  • Nachunternehmer für Dachkonstruktion - Rohwer Stahl- & Metallbau GmbH
  • Backend – Nonoxx pro GmbH
  • Ladetechnik - Alfen

Ergebnis


Erfahrungen
:

  • Effiziente Umsetzung eines HPC-Standorts entlang einer wichtigen Verkehrsachse
  • Erfolgreiche Kombination aus Hochleistungsladung, Netzanschluss und Überdachung
  • Zusätzlicher Mehrwert für Nutzer durch Witterungsschutz

Kennzahlen:

  • 2 HPC-Ladesäulen (HYC 400)
  • 4 DC-Ladepunkte
  • bis zu 400 kW je Ladesystem
  • Netzanschluss: ca. 1 MW
  • Standort: Rastplatz Depenauer Moor, A21


Wirtschaftlichkeit:

  • Beitrag zur flächendeckenden Schnellladeinfrastruktur im Fernverkehr
  • Zukunftsfähigkeit durch hohe Ladeleistung und wachsender Nachfrage
  • Stärkung der Elektromobilität im norddeutschen Raum
Fahrzeuge gleichzeitig
% Ökostrom
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